Stoffgebundene und nichtstoffgebundene Sucht

Die Sucht wird in zwei Kategorien aufgeteilt, die stoffgebundene Sucht und die nichtstoffgebundene Sucht.

Ein Süchtiger kann einen Suchtstoff wie aber auch mehrere Suchtstoffe parallel konsumieren, wie Nikotin, Alkohol, Schmerztabletten, Schlafmittel.

Er ist dann polytoxikoman (mehrfachabhängig). Der Frage nach zu gehen, „ab wann bin ich süchtig?“, liegt eine Einstufung von – risikoarmer Konsum – riskanter Konsum – schädlicher Konsum – Abhängigkeit, zugrunde.

Bereits ein einmaliger Konsum von bestimmten Wirkstoffen kann einen Menschen abhängig machen.

Nichtstoffgebundene Süchte hingegen entwickeln sich aus alltäglichen und zunächst harmlosen Verhaltensweisen. Es entsteht eine psychische Abhängigkeit, die sich in einer süchtigen Verhaltensstörung darstellt.

Zu den nichtstoffgebundenen Süchten gehören zum Beispiel: Eifersucht, Arbeitssucht, Geltungssucht, Kontrollsucht, Kaufsucht, Spielsucht. Die Esssucht nimmt eine gesonderte Stellung dabei ein.

Zur Esssucht gehören folgende Krankheitsbilder; Magersucht(Anorexie oder Anorexia nervosa), Ess-Brech-Sucht (Bulimie), Binge-Eating-Störung meist mit Übergewicht verbundene psychogene Essstörung, latente Esssucht auch Dauerdiät, Übergewicht und Adipositas.

In der Rubrik Essstörungen werde ich genauer auf die einzelnen Formen eingehen. Oftmals sind mit einer Essstörung auch Ängste, Zwänge und Aggressionen verbunden.

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