Eine Sucht fällt nicht vom Himmel

Eine Sucht fällt nicht vom Himmel, sie hat immer eine Vorgeschichte und oftmals liegen die Anfänge weit zurück  in unserer Kindheit.

Die Sucht ist ein Prozess, sie verläuft beim Süchtigen so einzigartig, wie eben ein jeder Mensch auf seine Art und Weise einzigartig ist. Ein Süchtiger ist ein Suchender, wir suchen von klein auf die Liebe von Mutter und Vater, Geborgenheit, Schutz, Nähe, Vertrauen, Trost, Unterstützung, eigenes Wohlergehen, wir verdienen Respekt und unsere Würde ist unantastbar.

Die innere, gesunde Gedeihkraft eines Kindes, lässt ein Kind zu einem starken Erwachsenen werden. STARKE  ELTERN – STARKE KINDER! Prävention beginnt im Mutterleib und ist ein lebenslanger Prozess.

Im Erwachsenenalter bietet uns der Konsum von Suchtstoffen ein trügerisches Erlebnis, wir konsumieren um zu vergessen, trösten uns, wollen nach einem anstrengenden Tag mental runterkommen, wollen locker werden, in Feierlaune kommen, einfach dazu gehören!

Dabei dient der Konsum vom Suchtstoff vermeintlich der inneren Erleichterung, es kommt zu einem Selbstlinderungsversuch. Unser Gehirn speichert diesen Erfahrungswert ab, wie ein innerer Lernprozess, nur bedauerlicherweise zahlt der Konsument für ein vermeintlich gutes Gefühl mit dem hohen Preis der eigenen Abhängigkeit.

Statt ersehnte Unabhängigkeit und Freiheit gerät er in die totale Abhängigkeit und Unfreiheit!