Alarmzeichen

Alarmzeichen!…den Tag mit bangen Blick auf die Waage beginnen…..die Kalorienzahl von fast allen Lebensmitteln auswendig wissen und über den Tag zusammenzählen….den Vortag mit berechnen…..stets zu wissen, was und wie viel man essen darf und was auf keinen Fall….wovon man träumt, es aber ein Tabubruch wäre……alles dreht sich um das Schlank-sein!

Dauerthema Essen und Nichtessen, was sind „erlaubte“ Lebensmittel und „nicht erlaubte“ Lebensmittel“, sind meine Oberschenkel zu dick? Sport muss sein, um Kalorien los zu werden. Jungs wie Mädchen, junge Erwachsene und erwachsene Männer wie Frauen bis ins Seniorenalter können von einer Essstörung betroffen sein.

Immer sind es seelische Gründe, die ein Essverhalten so verändern. Essen und Nichtessen werden als Regulativ eingesetzt, vom Trostpflaster bis zur selbstquälerischen Tat aber auch Verweigerung und Machterleben.

Meist steht ein gestörtes Selbstwertgefühl hinter der Störung, die Betroffenen können sich selbst nicht akzeptieren und fühlen sich minderwertig.

Stoffgebundene und nichtstoffgebundene Sucht

Die Sucht wird in zwei Kategorien aufgeteilt, die stoffgebundene Sucht und die nichtstoffgebundene Sucht.

Ein Süchtiger kann einen Suchtstoff wie aber auch mehrere Suchtstoffe parallel konsumieren, wie Nikotin, Alkohol, Schmerztabletten, Schlafmittel.

Er ist dann polytoxikoman (mehrfachabhängig). Der Frage nach zu gehen, „ab wann bin ich süchtig?“, liegt eine Einstufung von – risikoarmer Konsum – riskanter Konsum – schädlicher Konsum – Abhängigkeit, zugrunde. weiterlesen

Körperliche und psychische Abhängigkeit

Die körperliche Abhängigkeit entsteht durch eine Gewöhnung des Organismus an den Suchtstoff.

Der Körper/Organismus beginnt zunächst mit der Entgiftung, passt sich infolge dem steigenden Konsum an, der Körper „verträgt“ mehr, was ein großer Irrtum ist, der Körper entwickelt eine Überlebensstrategie.

Um die gleiche Wirkung zu erzielen, muss die Dosis gesteigert werden, bis hin zu unter „normalen“ Umständen tödlich wirkenden Dosierungen. weiterlesen

Eine Sucht fällt nicht vom Himmel

Eine Sucht fällt nicht vom Himmel, sie hat immer eine Vorgeschichte und oftmals liegen die Anfänge weit zurück  in unserer Kindheit.

Die Sucht ist ein Prozess, sie verläuft beim Süchtigen so einzigartig, wie eben ein jeder Mensch auf seine Art und Weise einzigartig ist. Ein Süchtiger ist ein Suchender, wir suchen von klein auf die Liebe von Mutter und Vater, Geborgenheit, Schutz, Nähe, Vertrauen, Trost, Unterstützung, eigenes Wohlergehen, wir verdienen Respekt und unsere Würde ist unantastbar. weiterlesen